Sommertreffen 2005 der I.G.mini-sail
am Nieder Mooser See
In diesem Jahr waren wir spät dran mit unserem traditionellen Sommertreffen in der Mitte der Republik! Es war bereits Mitte September, als sich die mini-sail-Freunde auf den Weg machten, um unserer Einladung zu folgen. Es waren auch nicht so viele wie sonst, aber Enschede und Bern waren gerade überstanden, da wird man am Ende der Saison schon etwas müde. Trotzdem kam eine munteres Trüppchen zusammen! Wir hatten viel Spaß, konnten uns ausführlich unterhalten, und zum Segeln war auch ausreichend Gelegenheit!
Am Freitag hörte der Dauerregen schon gegen 16 Uhr auf! Dafür rüttelte ein kalter, bockiger Wind ungemütlich und kräftig am Zelt. Trotzdem wurden die Modelle aufgebaut und vorgestellt. Das große Zelt stand diesmal direkt beim Clubheim, etwas ungewohnt, aber wir haben die Vorteile schnell entdeckt: da war eine Heizung drin! Bei diesem Wetter hatte noch keiner rechte Lust, sein Boot ins Wasser zu setzen. Dafür wurde gefachsimpelt und gesnakt, dass sich das Zeltgestänge bog! Erst sehr lange nach dem Abendessen zog man sich in die Quartiere zurück.
Der nächste Morgen enthüllte aus dem Frühnebel einen blauen Himmel mit ein paar Wölkchen! Wir wollten es erst garnicht glauben! Da hieß es auspacken und aufs Wasser!
- Das Folkeboot PETER PAN von Rolf Agatz und die PINTA von Wolfgang Sauerland
- Er „lässt“ sein Boot zu Wasser bringen!
- Hans Unger muss das bei seiner ASCHANTI selbst machen!
- Segeln im „Silbersee“
- Bei diesem Wetter macht mini-sail richtig Laune! Da hält es keinen im Zelt oder Clubheim.
- Heinz Sattrup stellte seinen neuen Schoner VIRA vor. Er ist der CREOLE nachempfunden. Dreimastig und mit Spreizgaffel getakelt – ein ungewöhnliches Rigg!
- Auch dieser Kutter ist von Heinz: die CANDIDA – Original 1929
- Hans Tieland brachte seinen Nationalen Kreuzer PAMPUS aus Holland mit. Eine wunderschöne Arbeit in edlen Hölzern.
- Die ASCHANTI begegnet der SPRAY von Dirk Hoogen.
- Für jeden etwas: die einen genießen die Sonne,…
- …die anderen den schönen Wind!
- Otmar Webers HELMTRUD, ein Krabbenkutter ganz aus Holz.
- Der Skipper hat ja einen Vogel! – Wo…?
- Die Nacht zum Sonntag war wohl etwas frisch: VALDIVIA im „Packeis“! Und am Abend hatte ich einen Sonnenbrand!
- Der Sonntag brachte wolkenlosen Himmel mit leichtem bis mittlerem Wind – einfach nur Klasse! Friedlich nebeneinander: Große und Kleine haben genügend Platz.
- Slalom in Hafen – die VIRA – wenn da mal keine Leine querhängt!
- Ein mediterranes Schiff unter einem „Vogelsberger Himmel“! Die ST. LUCIA von Horst Balzer.
- Bootslagerplatz, Baustelle und trotzdem genug Platz für die mini-sail-Lords und ihre Modelle.
- Wer soll da widerstehen können – die letzte Segelstunde der Saison.
Ab Montag wird der See abgelassen.
Es hat uns beim SCNL wieder prima gefallen.
Vielen Dank, dass wir bei Euch sein konnten!
Wir möchten wiederkommen – im Jahr 2006.



















